
V.l.n.r.: Prof. Dr..-Ing. Detlef Glücklich (Technische Universität Hamburg-Harburg TUHH), Dipl. Ing. Tobias Ahlers, Prof. Dr. habil Georg Koscielny (Fachhochschule Fulda), Markus Haastert (GF MIA), Daniela Müllhäuser (Studentin Umweltwissenschaften, Lüneburg), Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl (Leiter an der Technischen Universität Hamburg-Harburg TUHH), Prof. Dr. Armin Poggendorf (Betriebswirtschaft Fachhochschule Fulda)
Pressemitteilung von Freitag, den 02.06.2006
-Zeche bekommt eine Uni-
In den Räumlichkeiten des Medienhauses Ahlen begründeten am heutigen Tag die Vertreter verschiedener deutscher Hochschulen den Innovationsbeirat „Wirtschaft und Wissenschaft“ der ITC. Die Innovations Transfer Centrale der Mittelstandsinitiative Ahlen bildet damit einen Kristallisationspunkt für Bildung und Innovation im Starterprojekt der Zeche Westfalen. Ziel ist eine von der mittelständischen Wirtschaft und deutschlandweiten Hochschulen getragene privatwirtschaftliche Universität unter dem Label greenUniversity aufzubauen. Unter dem Motto: „Studieren bei den Besten“ werden bundesweit Masterstudiengänge gebündelt und national sowie international vermarktet. Die greenUniversity in Ahlen stellt einen neuartigen Hochschultyp dar. Hiermit wird sich nicht konkurrierend zu anderen Hochschulen aufgestellt, sondern durch Kooperationen die Leistungskraft verschiedener Hochschulen gebündelt. Es entstehen, wie von Bundesbildungsministerin Anette Schavan gefordert, neue und innovative Angebote für „lebensbegleitendes Lernen“. Diese Angebote richten sich insbesondere an Menschen, die im Arbeitsleben stehen und eine Zusatzqualifikation erwerben möchten. Der in den Beirat des Bundesministeriums Weiterbildung und Innovation berufene Unternehmer Markus Haastert sieht darin ein zukunftsweisendes Weiterbildungskonzept. Gleichzeitig sieht er die Ahlener greenUniversity als einen wesentlichen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung des regionalen Wirtschaftsstandorts Ahlen. Als Ergebnis der heutigen Gründung des Innovationsbeirats lässt sich festhalten, dass es schon jetzt gelungen ist, leistungsstarke Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft auf der Zeche Westfalen zu verankern. Die zur Zeit schon besetzten Themenfelder ranken sich um die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität. Die ersten Schritte sind durch die Einstellung von hauptamtlichen Mitarbeitern getan, betont der Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Georg Koscielny.
Alle Unternehmen und Hochschulen sind aufgerufen, sich an dieser Entwicklung zu beteiligen und sich aktiv einzubringen.
Weitere Informationen unter: www.mia-itc.de.