Sprache als Schlüssel zur Integration

Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Darum gibt es besonders im Ostenstadtteil viele Projekte, Kurse und Maßnahmen zur Sprachförderung, von denen hier einige vorgestellt werden.

Sprachförderung "Agenda 2010"

Agenda 2010 mal positiv: Die außerordentliche Sprachförderung in den Kindergärten geht auch in diesem Jahr weiter. Die Einrichtungsvertreter der städtischen, evangelischen und katholischen Kindertageseinrichtungen trafen sich mit Vertretern des Jugendamtes und des Stadtteilbüros im Glückaufheim, um die neuen Maßnahmen vorzubereiten.

Die Basis des Erwerbs der Muttersprache ist mit dem fünften Lebensjahr gelegt, dies ist das Wissen, dass die Sprachförderung besonders in den Fokus der elementaren Erziehung legt.

Erzieher und Eltern, die Land und Kommune wissen das. Aus diesem Grund ist die Förderung der sprachlichen Entwicklung von besonderer Bedeutung.

Sprachtest schon im Kindergarten

Kindergartenkinder wurden von Fachpersonal aus den benachbarten Grundschulen im Rahmen eines sogenannten „Delfin 4 - Testes“ geprüft und die Kinder gefunden, die eine besondere Unterstützung in ihrer sprachlichen Entwicklung brauchen. Gefördert werden in diesem Jahr 124 Kinder. An mehreren Tagen der Woche nehmen diese Kinder an Fördermaßnahmen teil.

Natürlich sind es hauptsächlich Kinder aus Migrantenfamilien, die in besonderer Weise der Unterstützung bedürfen. Eine frühe Förderung soll die Eltern unterstützen.

Das Stadtteilbüro als Koordinator

Finanziert werden die besonderen Sprachfördermaßnahmen vom Land NRW, stadtweit beantragt vom Jugendamt. Das Stadtteilbüro/Stadtteilforum wird nun Anstellungsträger für die Kräfte, die zusätzlich bis zum Sommer 2010 in die Einrichtungen gehen werden. "Insgesamt arbeiten wir mit 15 Tageseinrichtungen für Kinder problemlos zusammen", so Hermann Huerkamp, Leiter des Stadtteilbüros, "allerdings besteht ein hoher Koordinationsaufwand".

Fortbildungen für Honorarkräfte

Künftig sollen im Jahr zwei Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen zusätzlich organisiert werden. Dazu sollen Referenten eingeladen werden, die neue Erkenntnisse zur Sprachentwicklung vorstellen.

Konkret werden im Stadtteil derzeit unter anderen die folgenden Projekte vom Stadtteilforum Süd/Ost unterstützt: