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Die Folie ist drauf, es kann beginnen

04.05.2020 10:53 Alter: 29 Tag(e)

Von: (WN/ch)




85 Jahre Stahl werden nun wieder auf Hochglanz gebracht. Die in den Mitte der 1930 Jahren
erbaute Zechenbahnbrücke wird neuer Bestand des Radwegskonzept der Zeche Westfalen.
Auch 20 Jahre nach der Schließung des Bergwerkes zeigt sich die Brücke in einem guten
Zustand. Seit Mitte der 1930 Jahren verbindet der 50 Tonnenkoloss das Ufer zum ehemaligen
Pütt. Viele Tonnen Kohle wurden über diese Brücke zum Hafen in Uentrop transportiert. Nun
soll die Brücke einen neuen Anstrich bekommen und deshalb steht seit ein paar Tagen eine
Leichtbauhalle aus einem Gerüst und Gitterfolie über der Brücke.

Aber es gibt nicht nur einen neuen Anstrich, erst einmal müssen auch die alten Schraubbolzen
entfernt werden. Die alte typische grüne Schicht auf der Püttbrücke enthält Blei-Mennige, das
war damals bei Langzeit-Anstrichen so üblich. Für diese Arbeit gibt es eine wichtige Regel: Nichts
soll in die Umwelt gelangen. Daher wir eine Paste zur Ablösung der Altfahrbe aufgetragen und
danach gesandstrahlt.

Vor dem anschließenden Neuanstrich müssen dann noch die Geländer auf die richtige Höhe geb-
racht werden, damit der Radverkehr anlaufen kann. Ein erfreulicher Aspekt bei dieser Sanierung
ist, dass sich die Kosten nach einer neuen Kalkulation von 350 000 Euro auf 180 000 Euro redu-
ziert und man da durch knapp die Hälfte einspart. „Das Zechengelände wird somit für Radfahrer
besser angebunden und weiter aufgewertet“, so Hermann Huerkamp Geschäftsführer der Projekt-
gesellschaft Westfalen mbH. Wenn alles nach Plan läuft, soll es am 13. Juli 2020 Pedale voraus
heißen und die Brücke wird freigegeben.

Quelle:WN




                    





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