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Stadtteilbeirat unterstützt wichtige Projekte in Mexiko

22.02.2019 09:06 Alter: 87 Tag(e)



Wenn junge Kinder mit ihren Eltern am Sonntagmorgen zusammen kommen und
kostenlos einem Bewegungs- und Sportangebot nachgehen können, dann ist
dies auch ein Verdienst des Stadtteilbeirates Süd. Dieser tagte nämlich aktuell
im Stadtteilbüro auf der Gemmericher Straße und hat sich einstimmig für die
Finanzierung des Projektes ausgesprochen. "Bewegung ist in der heutigen Zeit
gerade am Wochenende wichtiger denn je", stellte der Vorsitzende des Beirates
Ralf Topp fest und stieß bei allen Beiratsmitgliedern auf offene Ohren. Das Projekt
in Trägerschaft des Stadtteilforums wird 14-tägig für 6-12 jährige Kinder in der
Sporthalle der ehemaligen Mammutschule mit großem Erfolg umgesetzt, erläuterte
Hermann Huerkamp, Geschäftsführer des Stadtteilforums, und "hat es verdient
fortgesetzt zu werden".

Hintergrund der Förderung ist die Beratung des Stadtteiletats, der im Ahlener Süden,
im Volksmund auch gern "Mexiko" genannt, zur Förderung bewohnerschaftlichen
Engagements aus dem Bund-Länder-Programm Soziale Stadt und der Stadt Ahlen
eingerichtet worden ist. Über die Bewilligung der Anträge entscheidet der Stadtteilbeirat,
der sowohl aus dem Vorstand des Stadtteilforums als auch aus Bewohnern besteht,
die sich für den Ahlener Süden stark machen wollen.

Auf der Agenda standen weitere Projekte, die auch allesamt die Zustimmung des
Beirates fanden. Unter "Urlaub ohne Koffer" versteht man eine "Urlaubsmaßnahme"
für 25 ältere Menschen aus dem Ahlener Süden, die über 5 Tage im August in der
Christuskirche ihr Tagesdomizil finden, von dort aus verpflegt werden und sich an
einem breiten Programm erfreuen dürfen. "An dieser Maßnahme nehmen 18 ehrenamtliche
Helfer aus dem Stadtteil teil", freute sich Heinrich Sinder als Trägervertreter der
Caritas über die große Unterstützung aus der Bevölkerung. Auch die weiteren
Maßnahmen "Anlaufstelle Älter werden im Ahlener Süden" im Stadtteilbüro Süd und
"Enkel Dich jung - Stadtteil-Oma/Opa" in der Kita St. Ludgeri fanden nach kurzer,
sachlicher Diskussion die Zustimmung des Beirates, so dass alle beteiligten Vertreter
mit dem eindeutigen Zuspruch zufrieden waren. Der Vorsitzende Ralf Topp konstatierte
dies abschließend mit den klaren Worten, "viele wichtige Projekte sind für die Bürger
auf den Weg gebracht und können nun umgesetzt werden."

Da der Beirat sich auch immer mit der Ideenfindung beschäftigt, kamen zwei weitere
Anregungen zur Sprache. Einmal wurde die Erneuerung der Fassade des städtischen
Kiosks am Richterbach-Park erwähnt und zum zweiten die Nutzung des Schulhofes der
alten Mammutschule als Verkehrsübungsplatz für Kinder. Diese Ideen sollen nun auf
ihre Machbarkeit vom Stadteilbüro Süd überprüft werden.

Auf dem Foto vlnr: Lutz Henke, Anna Kalus, Wilfried Schein, Hermann Huerkamp,
Beate Wichmann, Thomas Christowzik, Ralf Topp, Durmus Tüney, Wilfried Born,
Sabine Hartmeier, Heinrich Sinder





     





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