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SPD-Diskussion: Wohnen bezahlbar machen

11.02.2019 10:17 Alter: 98 Tag(e)



Ahlen (rst) -  Die Wohnungssuche gerade in Ballungszentren ist zunehmend
zum Problem geworden. Nicht nur, dass der Wohnraum knapp geworden ist,
als Folge steigen die Mieten in Höhen, die für viele Menschen nicht mehr be-
zahlbar sind. Wo können Lösungen liegen? Die SPD hatte am Freitagabend
zur Diskussionsrunde „Wohnen. Bezahlbar. Machen.“ ins Glückaufheim
eingeladen.

Die Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass aus Sendenhorst hatte
die Gesprächsrunde initiiert. Mit auf dem Podium saßen die Ahlener Fraktions-
vorsitzende Gabi Duhme, der heimische Bundestagsabgeordnete Bernhard
Daldrup und Jochen Ott, Stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im
NRW-Landtag. Dieser hat als langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender des
kommunalen Kölner Wohnungsunternehmens „GAG Immobilien“ tiefe
Einblicke in den Wohnungsmarkt.

Der Markt liegt nahezu in privater Hand

„55 Prozent der Menschen in NRW sind Mieter“, verdeutlichte Moderatorin
Annette Watermann-Krass zum Einstieg, ehe Jochen Ott die Geschichte der
heutigen Misere nachzeichnete: „Vor nicht einmal 15 Jahren wurde gesagt,
Deutschland ist bebaut und wir brauchen keine Wohnungsbaupolitik mehr“.
Die Folge sei die Privatisierung kommunaler und landeseigener Wohnungs-
gesellschaften gewesen. Der Markt liegt nun nahezu in privater Hand. Was
gerade in den sogenannten Boomtowns wie Münster zu enormen
Problemen führe.

Quelle: Die Glocke online





     





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