
„Ahlen ist eh mehr Ruhrgebiet als Münsterland“ meint Wolfgang Brand. „Auch wenn für viele die Lippe die Grenze zu sein scheint.“
Doch Brand und seine Mitstreiter von der Band „BG 174“ fühlen sich eher als Kumpel denn als Kiepenkerl, auch wenn sie in Ahlen und somit nördlich des „Ruhrpottäquators“ groß geworden sind. „In unseren Liedern geht es vor allem um die Arbeit Untertage und das Leben rund um den Bergbau,“ schreiben die Musiker auf ihrer Homepage, der Bandname geht auf das Atemschutzgerät der Grubenwehr zurück.
Und so war es nur konsequent, dass sich die fünf Musiker zusammen mit dem Saxophonisten Rüdiger Wilke mit dem Song „Parole Ruhrgebiet“ von einem Möbelhaus ausgeschriebenen Wettbewerb um den „Song 2010“ beteiligten. Gesucht wurde ein typischer Ruhrpottsong als Alternative zur quasi offiziellen Kulturhauptstadthymne „Komm zur Ruhr“ von Herbert Grönemeyer.
BG 174 durchlief bereits im Vorfeld diverse Vorrunden erfolgreich, das Finale fand am Freitag, 5. März in Essen statt. Zwar konnten die Jungs aus Ahlen, Unna und Hamm nicht den ersten Platz und damit den begehrten Plattenvertrag abräumen, doch zufrieden waren sie allemal, gehören sie doch zum ersten Dutzend der Ruhpottband.
BG 174, das sind Jupp Steffens (Gitarre), Wolfgang Brand (Gitarre), Berni Sponda (Gesang), Bodo Sierau (Bass), Hans Hartings (Schlagzeug) und als Gast Rüdiger Wilke (Saxophon)
Weitere Infos:
BG 174 beim Wettbewerb Song 2010 Achtung, DSL und Flashplayer erforderlich)
BG 174 bei Rock am Schacht im September 2009

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